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Sommertour 2020 - Tag 10

Mutzenbecher Villa - Tibarg - Ev. Kirchengemeinde Niendorf - Niendorf-Nord

Fast genau ein Jahr ist es her, dass ich letztmalig die Mutzenbecher Villa besuchen konnte. An meinem „Niendorf-Tag“ bei der diesjährigen Sommertour  ging es erneut in die mitten im Niendorfer Gehege gelegene Villa, die Hermann Franz Matthias Mutzenbecher, Gründer der Albingia Versicherung, der Hamburg-Mannheimer und anderer Versicherungskonzerne, im Jahr 1900 errichten ließ. Andreas Reichel vom Verein „WERTE erleben e.V.“ informierte mich, den Niendorfer Bürgerschaftsabgeordneten Marc Schemmel und die Bezirksabgeordnete Ann-Kathrin Riegel über die Fortschritte der Sanierungsarbeiten, die in Kooperation mit Berufsschulen und örtlichem Handwerk erfolgen. Nach Abschluss der Sanierung soll die Villa als Bildungs- und Begegnungsstätte Menschen zusammenbringen. Alles Gute für die abschließende Sanierungsphase.

Ein Austausch zur Entwicklung des Tibargs ist fester Bestandteil meiner Sommertour. Dabei war natürlich beim Rundgang mit Quartiersmanagerin Nina Häder und Reder Wullenweber aus der BID-Lenkungsgruppe auch hier das Hauptthema, wie Niendorfs Zentrum bisher durch die Pandemie gekommen ist. Erfreulicherweise ist die Besucherfrequenz in der Fußgängerzone fast wieder so hoch wie „vor Corona“. Doch spüren auch hier die Läden immer noch die Folgen der Pandemie.

Weitere Themen waren die erfolgreichen Maßnahmen der örtlichen BID-Initiative  (Business Improvement District), die Planungen für das bereits dritte BID in Folge und die anstehende Neuplanung der "Tibarg-Mitte". Eines der zentralen Niendorfer Stadtteil-Projekte der kommenden Jahre. In enger Abstimmung aller Akteure soll eine Planung realisiert werden, die den Standort langfristig stärkt.
Auf unserem Programm standen zudem ein Gang über den Wochenmarkt, die Besichtigung der Entwicklungen am südlichen Tibarg und ein Besuch in der neuen Kultur-Bar „The Village“ in der fleißig die Vorbereitungen laufen für ein tolles Gastrokultur-Projekt.

Nach einer kurzen Mittagspause ging es dann ins Gemeindehaus der Kirche am Niendorfer Marktplatz. Mit den Pastorinnen Maren Gottsmann, Anke Zorn und Ute Andresen, Pastor Daniel Birkner und Florian Weißler, stellv. Vorsitzender des Kirchengemeinderates, konnten wir uns bei einem guten Austausch u.a. auch über die Gemeindearbeit in Corona-Zeiten unterhalten. Die Gemeinde ist bei vielen Themen im Stadtteil eine wichtige und unverzichtbare Stimme und hat mit vielen kreativen Angeboten den Kontakt zu den Menschen im Stadtteil gehalten. Verschoben werden mussten vorerst leider die Jubiläumsfeierlichkeiten für das bedeutendste Bauwerk im Stadtteil. Denn die evangelisch-lutherische Kirche am Markt, die dieses Jahr ihr 250-jähriges Jubiläum feiert, gilt nach dem Michel als wichtigstes Barockbauwerk Hamburgs. Die Feierlichkeiten können aber hoffentlich bald nachgeholt werden.

Zum Abschluss des Tages stand ein weiterer schöner Termin an: Es ist immer eine große Freude für mich, Ishak Ates, den Betreiber des Premium Bistros und Vorsitzenden der örtlichen Interessengemeinschaft Niendorf-Nord zu treffen. Hier konnte ich mich über das Ausmaß der Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die Geschäfte, die Quartiersentwicklung und die Anstrengungen der Interessengemeinschaft für den Standort informieren. Großartig, mit wie viel Engagement sich hier um das Quartier gekümmert wird!

Vielen Dank für die vielen Eindrücke an diesem Tag und das große Engagement, das hier an jedem einzelnen Standort geleistet wird. Am Nachmittag begleiteten mich auf den Terminen der Bürgerschaftsabgeordnete Marc Schemmel und die Bezirksabgeordnete Ines Schwarzarius. Auch dafür einen herzlichen Dank.

 

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